- 18.02.2026 - 12:21 

Frühinterventionsregime für Schweizer Banken

Nina Reiser veröffentlichte eine aktuelle Analyse des vorgeschlagenen Early Intervention Regime für die Schweiz und beleuchtete, wie ein stärkeres Eingriffs-Instrumentarium der Finanzmarktaufsicht FINMA zur Krisenprävention beitragen könnte.

Auf CapLaw ist ein neuer Fachbeitrag von Nina Reiser erschienen, der das vom Bundesrat am 6. Juni 2025 präsentierte Early Intervention Regime bewertet.

In dem Artikel wird erläutert, wie die vorgeschlagenen gesetzlichen Änderungen den Aktions- und Eingriffsspielraum der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) im Rahmen der Bankenaufsicht stärken sollen, um Krisen frühzeitig zu erkennen und abzuwenden – noch bevor Risiken zu weitreichenden Problemen werden. Dazu gehören etwa erweiterte Möglichkeiten bei Corporate Governance, Kapital- und Dividendeneinschränkungen sowie rechtliche Eingriffsinstrumente, die vor Insolvenzanzeichen greifen sollen.

Das Regime ist Teil eines grösseren Pakets zur Stärkung des Too Big To Fail-Ansatzes in der Schweiz, das der Bundesrat im Zuge der Diskussion um Bankenstabilität und Lehren aus der Credit-Suisse-Krise vorgestellt hat.

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