- 03.11.2026 - 10:47 

Programmable Compliance: Erkenntnisse aus dem FINMA-Roundtable am Point Zero Forum 2026

Wie lassen sich regulatorische Anforderungen direkt in digitale Finanzinfrastrukturen integrieren? Ein gemeinsam mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA durchgeführter Roundtable am Point Zero Forum 2026 beleuchtete die Chancen, Anwendungsfelder und Risiken von Programmable Compliance. Der nun veröffentlichte Tagungsbericht fasst die wichtigsten Erkenntnisse und regulatorischen Herausforderungen zusammen.

Am Point Zero Forum 2026 in Zürich diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Aufsicht, Finanzindustrie und Wissenschaft über das Potenzial von Programmable Compliance. Der Roundtable wurde von Dr. Stefan Härtner (FINMA) geleitet und von Prof. Dr. Nina Reiser (Universität St.Gallen, FSI-HSG) moderiert.

Im Zentrum stand die Frage, wie regulatorische Vorgaben maschinenlesbar ausgestaltet und automatisiert umgesetzt werden können. Diskutiert wurden insbesondere die Verbindung mit digitalen Identitäten, kryptografische Nachweise zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen sowie konkrete Anwendungen im regulatorischen Reporting, bei tokenisierten Fonds und im KI-gestützten Handel.

Neben Effizienz- und Innovationspotenzialen wurden auch Risiken automatisierter Compliance-Prozesse und Grenzen der technischen Umsetzbarkeit thematisiert. Als zentrale Erfolgsfaktoren identifizierten die Teilnehmenden einen prinzipienbasierten Rechtsrahmen sowie international abgestimmte Standards.

Der Tagungsbericht bietet einen kompakten Überblick über die Diskussionen und zeigt auf, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Programmable Compliance geschaffen werden müssen. Zum Artikel

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