- 01.10.2026 - 14:15 

Blockchain Pulsmesser 2026: Grosses Potenzial, aber zurückhaltende Umsetzung

Der Blockchain Pulsmesser 2026 zeigt: Schweizer Finanzinstitute sehen weiterhin grosses langfristiges Potenzial in der Blockchain-Technologie. Während Kryptowährungen bereits etabliert sind, bleibt die Umsetzung neuer Anwendungen wie Tokenisierung und Stablecoins zurückhaltend. Wirtschaftlichkeit, Kundennachfrage und regulatorische Unsicherheiten bremsen die Entwicklung.

64 % der 25 befragten Finanzinstitute beurteilen das langfristige Potenzial der Blockchain-Technologie als hoch. Kurzfristig erwarten dies hingegen nur 20 %. Die Technologie bleibt damit strategisch relevant, ihre breite wirtschaftliche Nutzung lässt jedoch weiter auf sich warten.

Kryptowährungen sind inzwischen fest im Bankgeschäft verankert: 68 % der Institute bieten entsprechende Dienstleistungen an. Bei neueren Anwendungen besteht dagegen eine deutliche Lücke zwischen Erwartungen und Umsetzung. Während 80 % Stablecoins und digitales Zentralbankgeld als wichtige Markttrends betrachten, verfügen erst 20 % über entsprechende Stablecoin- oder Settlement-Angebote. Auch Tokenisierungsdienstleistungen werden bislang nur von 12 % angeboten.

Die grössten Herausforderungen liegen in fehlenden strategischen Prioritäten oder unzureichenden Business Cases (63 %), begrenztem Kundeninteresse (58 %) und regulatorischen Anforderungen (46 %). Gleichzeitig gewinnen die Integration in bestehende Bankprozesse und die Zusammenarbeit mit externen Technologiepartnern an Bedeutung.

Der Blockchain Pulsmesser 2026 verdeutlicht damit einen Markt im Übergang von der Erprobung zur selektiven Skalierung. Entscheidend für die weitere Entwicklung sind wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle, eine durchgängige Integration und verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen. Zur Studie

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